UNO-Flüchtlingshilfe

Leben retten - Rechte schützen

UNO-Flüchtlingshilfe - Über uns

Unsere Leitlinien

... sind die Achtung und Umsetzung der Genfer Flüchtlingskonvention sowie der UN-Menschenrechtscharta.

Unser Ziel

... ist es, das Leben von Flüchtlingen zu schützen und dazu beizutragen, dass Flüchtlinge ein menschenwürdiges Leben führen und ihr Schicksal wieder in die eigene Hand nehmen können.

Unsere Aufgabe

…ist die finanzielle Unterstützung von Flüchtlingsprojekten im In- und Ausland.
Wir fördern:

  • lebensrettende Nothilfemaßnahmen im akuten Krisenfall.
  • Aus- und Weiterbildungsprogramme für eine bessere Zukunft.
  • Hilfsprogramme für freiwillig zurückkehrende Flüchtlinge.
  • psychosoziale Therapie für traumatisierte Flüchtlinge.
  • Asylverfahrensberatung in Deutschland.
  • Vernetzung und Qualifizierung haupt- und ehrenamtlicher Helfer, die sich in Deutschland für Flüchtlinge engagieren.

Zudem informieren wir durch gezielte Öffentlichkeitsarbeit über Fluchtursachen und -folgen, um so das Verständnis für das Schicksal der Flüchtlinge zu vertiefen.

So arbeitet die UNO-Flüchtlingshilfe

Die UNO-Flüchtlingshilfe wurde 1980 als gemeinnütziger Förderverein gegründet. Seitdem unterstützt sie Flüchtlingsprojekte im In- und Ausland und informiert die deutsche Öffentlichkeit über Fluchtursachen und -folgen. Gemäß ihrer Satzung (English) hat die UNO-Flüchtlingshilfe folgende ehrenamtlichen Gremien:

  • Die Mitgliederversammlung ist das oberste Organ der UNO-Flüchtlingshilfe. Sie bestimmt Richtlinien und Tätigkeit des Vereins.
  • Der von der Mitgliederversammlung gewählte Vorstand entscheidet gemäß Förderrichtlinien sowie nach Kriterien der Wirtschaftlichkeit, Effizienz und Effektivität über die Verwendung der Mittel.
    Derzeitige Mitglieder des Vorstands sind: Bernd Schlegel (Vorsitzender), Bernhard von Grünberg (Stellvertreter), Jörn-Erik Gutheil (Stellvertreter)
  • Die Mitglieder des Aufsichtrates sind Günter Burkhardt, Wolfgang Grenz, Rita Kühn, Martin Schmidt, Annette Windgasse, Serdar Yüksel, Ioanna Zacharaki
  • Die Rechnungsprüfer werden durch die Mitgliederversammlung gewählt. Die Rechnungsprüfer sind Andreas Becher und Tim Moritz Hector. Sie prüfen den Jahresabschluss und haben das Recht jederzeit in die Bücher Einsicht zu nehmen.

Es ist zur guten Tradition geworden, dass der Bundestagspräsident die Schirmherrschaft der UNO-Flüchtlingshilfe übernimmt. 2005 hat Prof. Dr. Norbert Lammert dieses Amt angetreten.

Prof. Dr. Norbert Lammert über die Arbeit der UNO-Flüchtlingshilfe:

„Menschen werden nicht als Flüchtlinge geboren, sie werden dazu gemacht. Sie fliehen vor Gewalt und Verfolgung, sie fliehen aus Angst um ihr Leben. Auf der Flucht zu sein, heißt verletzlich zu sein und auf fremde Hilfe vertrauen zu müssen. Die UNO-Flüchtlingshilfe unterstützt Menschen, die meist alles verloren haben. Sie hilft ihnen zu überleben. Sie gibt ihnen ein Stück ihrer Würde zurück, sie ermöglicht einen Neuanfang.“

In 2016 erzielte die UNO-Flüchtlingshilfe Einnahmen von knapp 26,8 Millionen Euro (2015: 26 Mio) und konnte somit etwa 21 Millionen Euro für die weltweite Projektförderung sowie für Aktivitäten zur Verfügung stellen, die in der Öffentlichkeit Verständnis für Flüchtlinge schaffen sollen.

82 Prozent der Einnahmen wurden für die Projektförderung verwendet. Mehr als 17 Millionen Euro flossen in die Not- und Überlebenshilfe.

Innerhalb Deutschlands wurden - wie jedes Jahr - überwiegend Projekte gefördert, bei denen Flüchtlinge beraten und betreut werden - zum Beispiel von Flüchtlingsräten oder in psychosozialen Therapiezentren. 2016 wurden 56 solcher Projekte in Deutschland gefördert.

Detaillierte Informationen über geförderte Projekte sowie eine umfangreiche Bilanz entnehmen Sie bitte unserem Jahresbericht 2016.

Weitere Informationen zur UNO-Flüchtlingshilfe, Projekten und Mittelverwendung finden Sie unter Fragen & Antworten.

Ein TV-Interview und einhergehender Spendenaufruf für hungernde Flüchtlinge in Somalia von Yefime Zarjevski, dem damaligen Vertreter des UN-Flüchtlingskommissars in Deutschland, stellte das UN-Flüchtlingshilfswerk (UNHCR) vor ein unbedachtes Problem:

Internationale Organisationen wie UNHCR können nach deutschem Steuerrecht keine Spendenbescheinigungen ausstellen. Angesichts der 1,2 Millionen Mark, die in kürzester Zeit gespendet wurden, musste eine Lösung gefunden werden: die Gründung eines Vereins.

Zunächst wurde die „Stiftung für UNO-Flüchtlingshilfe e. V.“ jahrelang ehrenamtlich von Dr. Gustav Koch geleitet. Doch mit der Zeit wurden die Aufgaben immer umfangreicher, so dass eine Geschäftsstelle mit Geschäftsführer eingerichtet wurde.

In 2004 wurde der Verein umbenannt in „UNO-Flüchtlingshilfe e. V.” und eine eigenständige Stiftung gegründet, um die Flüchtlingsarbeit dauerhaft zu sichern. Mit ihren Erträgen unterstützt die Deutsche Stiftung für UNO-Flüchtlingshilfe ausschließlich die Arbeit des Vereins.

Geschäftsstelle

In der Bonner Geschäftsstelle arbeiten derzeit 27 hauptamtliche Mitarbeiter in Voll- oder Teilzeitbeschäftigung sowie 14 Aushilfen. Geschäftsführer ist Peter Ruhenstroth-Bauer.

Seit 1990 wird die Geschäftsstelle zudem ehrenamtlich von Honorarprofessor Dr. Reinhold Friedl unterstützt. Als Leiter der Regionalstelle Nord baut er Pressekontakte im norddeutschen Raum auf, organisiert Vorträge und repräsentiert den Verein bei Veranstaltungen in der Region.

Werden Sie Mitglied und gestalten Sie die Arbeit der UNO-Flüchtlingshilfe aktiv mit:

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Beratungsstellen für Flüchtlinge

Die UNO-Flüchtlingshilfe kann selbst keine Rechtsberatung anbieten.

Eine Liste mit Beratungsstellen für ganz Deutschland finden Sie zum Beispiel Pro Asyl: Zur Internetseite

Kontaktadressen und Informationen bietet auch das UNHCR-Büro in Berlin: Zur Internetseite

Ansprechpartner

Ihren passenden Ansprechpartner bei der UNO-Flüchtlingshilfe finden Sie hier: Kontakt