Flüchtlinge und Asylsuchende waren Ende 2025 in Ägypten registriert
Menschen wurden 2025 neu vom UNHCR in Ägypten registriert
des benötigten UNHCR-Finanzbedarfs für Ägypten waren Ende 2025 gedeckt
Zuflucht für über eine Million Menschen
Stand: Juli 2026
Ägypten ist seit vielen Jahren ein wichtiges Aufnahme- und Transitland für Menschen auf der Flucht. Ende 2025 waren rund 1,1 Millionen Flüchtlinge und Asylsuchende bei UNHCR in Ägypten registriert – so viele wie nie zuvor.
Die meisten Schutzsuchenden leben in Städten wie Kairo und Alexandria. Sie kommen aus vielen verschiedenen Ländern, vor allem aus dem Sudan und aus Syrien. Viele Familien haben Gewalt, Verlust und lange Fluchtwege erlebt und brauchen Schutz, Registrierung, medizinische Hilfe und Unterstützung im Alltag.
Die Krise im Sudan verschärft die Lage
Seit dem Ausbruch des Krieges im Sudan im April 2023 suchen immer mehr Menschen in Ägypten Schutz. Ägypten ist eines der wichtigsten Aufnahmeländer für Menschen, die vor der Gewalt im Sudan fliehen.
Viele Neuankömmlinge kommen mit wenigen Besitztümern an. Familien wurden getrennt, Kinder sind ohne Eltern oder Angehörige unterwegs, und viele Haushalte werden von Frauen allein geführt. Gleichzeitig sind Wohnraum, Arbeit, Gesundheitsversorgung und Bildung für Geflüchtete oft schwer zugänglich.
Auch syrische Flüchtlinge leben seit vielen Jahren in Ägypten. Viele von ihnen sind weiterhin auf Schutz und Unterstützung angewiesen, weil eine sichere und dauerhafte Rückkehr nach Syrien für viele Familien noch nicht möglich ist.
Hilfe am Limit
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Wie der UNHCR in Ägypten hilft
Der UNHCR ist seit 1954 in Ägypten aktiv und arbeitet eng mit der ägyptischen Regierung und Partnerorganisationen zusammen.
Der UNHCR registriert Flüchtlinge und Asylsuchende, stellt wichtige Dokumente aus, prüft Schutzbedarfe und unterstützt besonders gefährdete Menschen. Dazu gehören Kinder, ältere Menschen, Menschen mit Behinderung, Überlebende von Gewalt und Familien ohne Einkommen.
Außerdem hilft der UNHCR beim Zugang zu Gesundheitsversorgung, Bildung, psychosozialer Unterstützung und Bargeldhilfe. Doch die Hilfe ist stark unterfinanziert: Ende 2025 war nur ein Teil des benötigten Finanzbedarfs gedeckt. Dadurch mussten Leistungen eingeschränkt werden – gerade in Bereichen, auf die viele Geflüchtete dringend angewiesen sind.
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