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Bürgerkrieg im Südsudan

Gewalt und Hunger zwingen immer mehr zur Flucht 

Südsudan

Die Situation im Südsudan ist komplex. Zum einen leben in dem jüngsten Staat der Welt rund 270.000 Flüchtlinge - zum Großteil aus dem Nachbarland Sudan - die komplett auf humanitäre Hilfe angewiesen sind. Zum anderen tobt im Südsudan seit Ende 2013 erneut ein Bürgerkrieg, der über 3 Millionen Südsudanesen aus ihrer Heimat vertrieben hat.

Auf der Suche nach Schutz sind über 1,3 Millionen von ihnen in die Nachbarländer geflohen. Und täglich flüchten tausende über die Grenze nach Uganda. Über 1,8 Millionen Südsudanesen sind im eigenen Land auf der Flucht. Etwa 70 Prozent der Flüchtlinge sind Kinder und Jugendliche. 

Nahrungsmittelknappheit bedroht 3 Millionen Menschen

Während der zwei Jahre Krieg und Gewalt haben die Bauern im Südsudan ihre Felder nicht bestellt. Nun herrscht Hunger im Land und zwingt immer mehr Menschen zur Flucht. Rund 3 Millionen Menschen im Südsudan sind von einer Nahrungsmittelknappheit bedroht – 80 Prozent mehr als im vergangenen Jahr. Die akute Unterernährung ist extrem hoch.

"Der Hunger und die Kämpfe wurden immer schlimmer und es gab absolut nichts mehr zu essen,” erzählt Nyepach Benyluok, die mit 30 anderen Flüchtlingen, meist Mütter mit Kleinkindern, im Lager ankam. “Wir hatten keine Wahl als hierher zu kommen.”

Zusammen liefen sie eine Woche lang fort von einer Region, in der 750.000 Menschen hungern und sich zumeist von Wildpflanzen, Wasserlilien und Sumpffischen ernähren.

UNHCR rechnet mit weiteren Flüchtlingen

Nach den Jahren der Gewalt ist das Leben vieler Südsudanesen zerstört. Der brutale Konflikt hat bereits zehntausende Todesopfer gefordert und zentrale Teile des Landes vernichtet. Für viele Flüchtlinge bedeutet der Konflikt Gewalt, Missbrauch, Vertreibung und Verlust der Lebensgrundlage. Und so lange dieser Konflikt andauert, werden die Flüchtlingszahlen weiter ansteigen.

Der 45-jährige Gabriel floh mit seiner Frau und seinen Kindern aus seinem Dorf auf ein UN-Gelände in der Stadt Bor. Doch auch dort waren sie nicht in Sicherheit. Das Gelände wurde von einem bewaffneten Mob überfallen. Dabei wurde Gabriels Frau getötet. Seitdem ist er allein erziehender Vater von fünf Kindern und macht sich große Sorgen um deren Zukunft. Eine geplante Umsiedlung in ein Lager in Uganda ist seine letzte Hoffnung.

In Südsudan, Uganda, Äthiopien und Kenia sind UNHCR-Helfer Tag und Nacht im Einsatz, um Flüchtlinge und Vertriebene mit dem Lebensnotwendigsten zu versorgen. Doch die Hilfslieferungen werden häufig durch die schwierige Sicherheitslage erschwert. Zudem liegen die meisten Flüchtlingslager in sehr abgelegenen Gegenden, die aufgrund der schlechten Infrastruktur nur mit großem Aufwand zu erreichen sind. Insbesondere während der Regenzeiten ist eine Versorgung manchmal nur noch per Luftbrücke möglich.

Derzeit ist der Hilfseinsatz für Südsudan und seine Nachbarländer nur zur 2 Prozent finanziert! Das ist sehr besorgniserregend.

Um den Menschen weiter helfen zu können, brauchen wir dringend Ihre Unterstützung!

  • 20 Euro reichen für fünf Decken.
  • 60 Euro kostet ein Familien-Nothilfepaket mit Wasserkanistern, Schlafmatten, Zeltplane, Moskitonetz und Seife.
  • 150 Euro helfen, geschwächte Flüchtlinge medizinisch zu versorgen.
  • 360 Euro kostet ein Zelt.

Meldungen aus der Krisenregion

Der Konflikt im Südsudan, der eine der größten humanitären Krisen zur Folge hatte, führt nach wie vor großen Fluchtbewegungen und verursacht unsagbares Leid. Laut Statistiken vom Oktober fliehen pro Tag durchschnittlich 3.500 Menschen in die Nachbarländer Uganda, die Demokratische Republik Kongo, Äthiopien und Sudan.UNHCR arbeitet, gemeinsam mit anderen humanitären Organisationen und Behörden daran, in diesen Ländern sichere und menschenwürdige Bedingungen für Neuankömmlinge zu schaffen. Neun von zehn Betroffenen sind Frauen und Kinder.

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100.000 Menschen sitzen in der südsudanesischen Kleinstadt Yei, etwa 150 Kilometer südwestlich von Juba fest. Im September sind mehr als 30.000 Menschen aus den umgrenzenden Regionen vor tödlichen Angriffen auf Zivilisten und Häuser in die Stadt geflohen, in der bereits seit dem Sommer tausende Flüchtlinge leben. Das Flüchtlingshilfewerk (UNHCR) ist besorgt über die Lage in Yei.

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Im Schutz der Dunkelheit stahl sich der 14-jährige Ali mit seiner Familie und Nachbarn aus seinem Dorf nahe Mossul. Sie riskierten ihr Leben, um in Sicherheit zu gelangen. Die Gruppe teilte sich und ging einer hinter dem anderen, um nicht gesehen zu werden. Dennoch wurden sie angegriffen und der Ali musste mit ansehen, wie sein Nachbar von Kugeln tödlich getroffen wurde. Von 23 Menschen, schafften es nur fünf lebend in Sicherheit.

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