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Hilfseinsatz im Irak

Irak: Notlage wächst von Tag zu Tag

Irak Nothilfe

+++ Nothilfe Irak: Mossul wurde offiziell für befreit erklärt. Rückkehrer setzen ein Zeichen der Hoffnung. Die Infrastruktur ist schwer beschädigt, überall lauern Minen und nicht explodierte Munition. In der stark zerstörten Stadt sind die Menschen auf humanitäre Hilfe - Unterkunft, Nahrung und Wasser - angewiesen. Bitte helfen Sie jetzt mit Ihrer Spende, Leben zu retten! +++

Andauernde Kämpfe zwischen der Armee und bewaffneten IS-Gruppen haben immer mehr Iraker zur Flucht gezwungen und somit die humanitäre Krise im Irak vertieft.

3 Millionen Iraker sind siet 2014 im Land auf der Flucht. Damit leben im Irak die drittmeisten Binnenvertriebenen weltweit. Die meisten Vertriebenen suchen Schutz rund um die Hauptstadt Bagdad sowie im kurdischen Teil des Landes. Nur etwa 10 Prozent von ihnen leben in Flüchtlingslagern. Der Großteil hat sich in den Städten und Dörfern eine Wohnung gemietet oder ist in leer stehenden Bauruinen untergekommen. 220.000 Iraker haben sich in andere Länder geflüchtet.

Unter den Flüchtenden sind Jesiden, Shabak, schiitische Türken und andere religiöse Minderheiten, die im Irak immer wieder Zielscheibe von Gewalt werden.

Zusätzlich über eine halbe Million syrische Flüchtlinge in kurdischer Region

Die autonome kurdischen Region ist schon jetzt Zufluchtsort für 1,8 Millionen Menschen aus dem Irak. Hinzu kommen 245.000 Flüchtlinge aus Syrien. Die Ressourcen sind knapp und dennoch werden die flüchtenden Menschen so gut es geht versorgt.

Nach monatelangen Kämpfen wurde die bisherige IS-Hochburg Mossul offiziell für befreit erklärt. Bei den Gefechten um Mossul wurden den UN zufolge mehr als 900.000 Menschen aus der Stadt vertrieben. Flüchtlinge kehren vor allem in den Ostteil der Stadt zurück und setzen damit ein Zeichen gegen die Gewalt. Die Infrastruktur ist schwer beschädigt, überall lauern Minen und nicht explodierte Munition. In der stark zerstörten Stadt sind die Rückkehrer und diejenigen, die während der Kämpfe dort ausharrten, auf Unterstützung angewiesen.

Zusammen mit lokalen Behörden und NGOs koordiniert UNHCR die Hilfsmaßnahmen und den Schutz für die Vertriebenen.

UNHCR verteilt Hilfsgüter an die Vertriebenen:

  • Zelte
  • Matratzen
  • Decken
  • Kochutensilien
  • Hygiene-Sets

Weitere Unterkünfte für Flüchtlinge und Binnenvertriebene werden benötigt
Durch die steigende Zahl von Flüchtenden stoßen die Flüchtlingslager im Nordirak mittlerweile an ihre Kapazitätsgrenzen. Insgesamt wurden bereits 25 Flüchtlingslager im Irak errichtet. In den Städten kommen die Vertriebenen in öffentlichen Gebäuden, Bauruinen oder anderen Unterkünften unter.

Wir brauchen dringend Ihre Unterstützung, um den Menschen weiter helfen zu können!

  • 80 Euro reichen für 20 Decken.
  • 150 Euro kosten drei Nothilfepakete mit Wasserkanistern, Schlafmatten, Zeltplane, Moskitonetz und Seife.
  • 360 Euro kostet ein Familienzelt.

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Meldungen aus der Krisenregion

Nach Flucht vor Gewalt und Krieg ist der Winter für viele Flüchtlinge die nächste lebensbedrohende Situation.

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Der Kampf gegen extremistische Gruppen im Irak hat auch nach der Rückeroberung der Großstadt Mossul nicht nachgelassen. Zivilisten fliehen aus der umkämpften Stadt Telafar, die seit 2014 von den Extremisten beherrscht wird und seitdem von jeglicher Hilfe abgeschnitten war.

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Langsam kehren die Menschen nach Mossul zurück, um ihre Stadt wieder aufzubauen. Häuser, Schulen und Krankenhäuser sind zerstört, die Versorgung mit Wasser und Elektrizität ist zusammengebrochen. Minen und nicht explodierte Munition gefährden die Rückkehrer - vor allem die Kinder. Trotzdem verlieren Menschen wie Um Ahamed und Shehab nicht den Mut.

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Bitte unterstützen Sie unsere Nothilfe für Flüchtlinge im Irak mit Ihrer Online-Spende. Jeder Beitrag hilft!